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Amorphe Module
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Amorphe Module: Technologie, Vorteile und Einsatzgebiete
Amorphe Module gehören zur Gruppe der Dünnschicht-Solarmodule und unterscheiden sich in ihrem strukturellen Aufbau grundlegend von herkömmlichen kristallinen Modulen. Während bei Letzteren Siliziumwafer zum Einsatz kommen, wird bei amorphen Modulen eine extrem dünne Schicht aus nicht-kristallinem (amorphem) Silizium auf ein Trägermaterial wie Glas oder Metall aufgedampft.
Die Technologie hinter amorphen Modulen
Die Besonderheit dieser Technologie liegt in der ungeordneten Struktur der Siliziumatome. Aufgrund dieser Beschaffenheit können amorphe Module Licht sehr effizient absorbieren, obwohl die Schichtdicke lediglich einen Bruchteil einer herkömmlichen Solarzelle beträgt. Infolgedessen sind diese Module besonders leicht und teilweise sogar flexibel. Trotz dieser Vorteile weisen amorphe Module jedoch einen deutlich geringeren Wirkungsgrad auf als moderne kristalline Zellen. Während N-Type TopCon Module heute Wirkungsgrade von über 22 % erreichen, liegen amorphe Systeme meist im Bereich von lediglich 6 % bis 10 %.
Einsatzgebiete und Relevanz im B2B-Sektor
In der Vergangenheit wurden amorphe Module häufig in Taschenrechnern oder für Camping-Anwendungen genutzt. Heutzutage finden sie im professionellen Bereich vor allem in der Gebäudeintegrierten Photovoltaik (BIPV) Anwendung, da sie sich gut an Fassaden oder unebene Flächen anpassen lassen. Dennoch hat die Marktdominanz der kristallinen Technologie dazu geführt, dass amorphe Module für klassische Aufdach- oder Freiflächenanlagen kaum noch eine wirtschaftliche Rolle spielen. Da die Installationskosten pro kWp bei geringen Wirkungsgraden steigen, entscheiden sich Solateure und Großhändler heute fast ausschließlich für hocheffiziente kristalline Lösungen.
Warum BAUER Solar auf kristalline N-Type Zellen statt auf amorphe Module setzt
Obwohl amorphe Module ein exzellentes Schwachlichtverhalten aufweisen, überwiegen die Vorteile der modernen kristallinen N-Type Technologie bei weitem. Die Premium-Module von BAUER Solar bieten Ihnen eine wesentlich höhere Leistungsdichte auf begrenzter Fläche. Des Weiteren ist die langfristige Stabilität bei kristallinen Zellen deutlich höher. Amorphe Siliziumzellen unterliegen in den ersten Betriebsstunden einer lichtbedingten Degradation, dem sogenannten Staebler-Wronski-Effekt. Im Gegensatz dazu gewährleisten unsere Glas-Glas-Module eine konstante Performance über 30 Jahre hinweg.
Fazit:
Amorphe Module sind eine interessante Nischentechnologie für spezielle architektonische Anforderungen. Wenn Sie jedoch eine maximale Rendite und höchste Langlebigkeit für Ihre Projekte anstreben, stellen kristalline Glas-Glas-Module die überlegene Wahl dar. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die technologische Entwicklung im Bereich der N-Type Zellen die wirtschaftlichen Vorteile amorpher Schichten mittlerweile überholt hat.
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